GRIPS Theater Berlin

 

Im Jahr 1966 entstand das Theater für Kinder im Reichskabarett in Berlin. Das Reichskabarett war damals eine bekannte und erfolgreiche links gerichtete Kabarettgruppe. Einer der Autoren der Reichskabarett-Gruppe war Volker Ludwig. Im Sommer 1966 begann man damit, an den Wochenenden Theater für Kinder stattfinden zu lassen. Es begann damit, dass man das Märchen Der Teufel mit den drei goldenen Haaren kabarettistisch aufbereitete. Nach und nach entwickelte man weitere für Kinder aufbereitete Stücke und immer mehr Aufführungen für Kinder fanden statt. Die Idee war, nicht einfach nur Märchen auf die Bühne zu bringen ( das war zu der damaligen Zeit Standard-Programm beim Theater für Kinder), sondern Stücke aufzuführen, die eigens für Kinder geschrieben worden waren und den direkten Bezug der aktuellen Welt der Kinder mit in das Geschehen einbezog. Die Märchenvorlagen boten dies nur wenig bis gar nicht an. Man wollte phantasievolle Stücke aufführen, die sich an der Lebenssituation der Kinder im Hier und Jetzt orientierte. Das Ensemble des Kindertheaters befragte oft sein Publikum ( also die Kinder und Jugendlichen), um herauszufinden, was sie momentan beschäftigt. Die Rolle der Geschlechter (beispielsweise die typische Berufswahl der Mädchen: Hausfrau) in der Gesellschaft war ein großer Themenbereich. Dies griff die Truppe in den 1970er Jahren verstärkt auf. So entstanden Stücke, die sich stark mit den Problemen der Geschlechterrollen beschäftigten.

1972 zog das Kindertheater in das Forum-Theater am Kurfürstendamm  um. Da man nun nicht mehr in den Räumen des Reichskabaretts spielte, stand auch eine Namensänderung an. Ende Mai 1972 entschied man sich für den Namen GRIPS, der Spaß am Denken symbolisieren sollte. Der Grafiker Jürgen Spohn schuf das Logo dazu: ein schwarzes Gesicht mit dicker Nase, das aus einem Karton hervorlugt, auf dem das Wort GRIPS steht. Man konzentrierte sich in der Vergangenheit eher auf Stücke für Kinder. Doch auch die Probleme der Jugendlichen sollte Teil des Konzeptes werden. So entstand im Jahre 1975 das erste Theaterstück für Jugendliche mit dem Namen Das hältste ja im Kopf nicht aus. Neben dem großen Theater am Hansaplatz besitzt das Haus seit 1992 noch eine sogenannte ‚Studio- und Probenbühne‘. Bis 2009 wurden kleinere Inszenierungen noch in der Schillertheater-Werkstatt an der Bismarckstraße aufgeführt, doch seit 2009 befindet sich die zweite Spielstätte als „GRIPS MITTE im Podwil“ in der Klosterstraße. Pro Jahr veröffentlicht das Grips-Theater meist vier neue Stücke. Es gibt etwa 300 Vorstellungen im Jahr.

 

GRIPS Kasse

Kartenreservierung für
Nachmittags- und Abendvorstellungen
Tel. 030 – 397 47 477
Öffnungszeiten: werktags 12 – 18 Uhr /
Wochenende 11 – 17 Uhr

GRIPS Verwaltung

Kartenreservierung für
Vormittagsvorstellungen
Tel. 030 – 397 47 40
Öffnungszeiten: werktags 10 – 17 Uhr
info@grips-theater.de
Abendkasse im GRIPS MITTE
(Theater im Podewil) Tel. 24749 – 777
1 Stunde vor Vorstellungsbeginn geöffnet

Anfahrt

direkt am U- Bhf Hansaplatz (U9)


Größere Kartenansicht

Unterkünfte in der Nähe
  • rund 200 m Luftlinie entfernt
    Apartment Nr 676 - Klopstockstrasse in Berlin-Mitte
    2 Zimmer, 48 qm,
    max 4 Personen, ab 27 €/Person
  • rund 200 m Luftlinie entfernt
    Apartment Nr 2077 - Flensburgerstr. in Berlin-Mitte
    1 Zimmer, 40 qm,
    max 2 Personen, ab 30 €/Person
  • rund 250 m Luftlinie entfernt
    Apartment Nr 2370 - Lessingstrasse in Berlin-Mitte
    2 Zimmer, 54 qm,
    max 4 Personen, ab 20 €/Person
  • rund 300 m Luftlinie entfernt
    Apartment Nr 429 - Dortmunder Str. in Berlin-Mitte
    1 Zimmer, 52 qm,
    max 6 Personen, ab 29 €/Person
  • rund 300 m Luftlinie entfernt
    Apartment Nr 1616 - Dortmunder Strasse in Berlin-Mitte
    1 Zimmer, 41 qm,
    max 5 Personen, ab 28 €/Person

Noch keine Bewertungen vorhanden