Altberliner
Milieu, enge Gassen, Kopfsteinplaster, viele kleine Gaststuben
und Läden am historischen Ort, dem alten Stadtteil Berlin-Cölln,
doch fast ohne historische Gebäude. Das Nikolaiviertel eine
Touristenattraktion, wo selbst Prominente wie Julia Roberts schon
eine kühle Berliner Weisse trank, ist anlässlich der
750 Jahrfeier Berlins 1987 errichtet worden.
Das
Nikolaiviertel entstand einst am Reissbrett. Hier wandelten Schinkel,
Humboldt und Goethe. Berliner Künstler wie Otto Nagel oder
Heinrich Zille so manche Stunden verbrachten in diesem Teil der
Stadt. Heute finedt man im Nikolaiviertel viele Geschäfte,
wie elegante Boutiquen, Antiquariate, Souvenirshops und Museen.
Daneben lockt ein breites kulinarisches Angebot von Meeresspezialitäten
der Provence, bis zu Berliner Küche. Das zentrale Gebäude
und gleichzeitig Wahrzeichen des Viertels ist die spätgotische
Nikolaikirche aus dem 14./15. Jahrhundert. Ihre spitzen Doppeltürme
sind auch von der Spree aus gut zu erblicken. Um sie herum findet
sich ein einzigartiges Ensemble historischer und neuer Bauten.
Zu
den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehört die Nikolaikirche aus
dem 13. Jahrhundert mit ihren Zwillingstürmen. Das Ephraimpalais
ist ein Meisterwerk der Berliner Palaisarchitektur des 18. Jahrhunderts,
in dem Wechselausstellung gezeigt werden. Auch der Barockbau des
Knoblauchhauses von 1760, in dessen Räumlichkeiten mit den wertvollen
Möbeln ein Einblick in die großbürgerliche Welt geboten wird,
lohnt einen Besuch.
Nikolaiviertel
Adresse
10178 Berlin-Mitte, www.stadtmuseum.de
Anfahrt
Alexanderplatz:
S-Bahn: S5, S7, S75, S9
U-Bahn: U2, U5, U8
Bus: 100, 148, 200
Öffnungszeiten * täglich unbegrenzt