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| Home > Tourismus und Reisen > Museum Berlin > Hamburger Bahnhof Berlin
1847 als Endbahnhof der Eisenbahnstrecke Hamburg-Berlin erbaut und 1906 zum Verkehrs- und Baumuseum umgestaltet, hatte der Hamburger Bahnhof - nach mehr als vier Jahrzehnten Dornröschenschlaf nach dem II. Weltkrieg - nun eine Neubestimmung im Verband der Staatlichen Museen erhalten. Als Museum für Gegenwart sollte dieses Haus nicht nur bildende Kunst zeigen, sondern auch die Aspekte vergegenwärtigen, die heute mit einem erweiterten Kunstbegriff verbunden werden: Medien, Alltagskultur, Diskussion, Musik, Performances, Lesungen usw. In diesem Zusammenhang ist daran zu erinnern, dass dieses Haus nur zu einem modernen Museum umgestaltet werden konnte, weil das Land Berlin - als Eigentümer des Gebäudes - privaten Sammlern, insbesondere der Sammlung Marx, einen interessanten Standort in der neuen Hauptstadt anbieten wollte. Erich Marx stellte den Staatlichen Museen dafür seine qualitätsvolle Sammlung als Dauerleihgabe zur Verfügung. Hochwertige Werkblöcke weltbekannter Künstler wie Andy Warhol, Cy Twombly, Robert Rauschenberg, Roy Lichtenstein, Anselm Kiefer und Joseph Beuys bilden den Grundstock dieser Sammlung und gaben den Ausstellungen im Hamburger Bahnhof im Zusammenspiel mit Schlüsselwerken aus der Nationalgalerie und anderen Museen ihre Prägung. So wurde das Museum für Gegenwart Berlin nicht nur schnell zu einem bekannten und geschätzten Zentrum internationaler zeitgenössischer Kunst, sondern auch für ein breites Publikum zu einem Ort vielfältiger Diskussionen, Lesungen, Musik- und Filmveranstaltungen. Öffnungszeiten: Eintritsspreise: Adresse:
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