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Martin Gropius
Bau Berlin
Niederkirchnerstr.
7
10963 Berlin
Deutschland
Stadtplan
Tel +49
30 254 86 0
Fax +49 30 254 86 107
post@gropiusbau.berlinerfestspiele.de
Öffnungszeiten
Mittwoch bis Montag | 10 - 20 Uhr
Dienstag geschlossen
Dienstag, 03.01. geöffnet
Verkehrsverbindungen
U-Bahn Linie 2 (Haltestelle: Potsdamer Platz)
S-Bahn Linien 1, 2, 25 (Haltestellen: Potsdamer Platz oder Anhalter Bahnhof)
Busse: M29 (S Anhalter Bahnhof) | M41, 123 (Abgeordnetenhaus)
Geschichte
Das Haus erbauten die Architekten Martin Gropius und
Heino Schmieden in der Formensprache der Renaissance als Kunstgewerbemuseum.
1881 wurde es feierlich eröffnet. Nach dem Ersten Weltkrieg zogen
das Museum für Vor- und Frühgeschichte und die Ostasiatische
Kunstsammlung ein. Das Stadtschloss nahm die kunstgewerbliche Sammlung
auf. 1945, in den letzten Wochen des Zweiten Weltkrieges, wurde das Gebäude
schwer beschädigt. Erst im Jahre 1966 wurde das Haus unter Denkmalschutz
gestellt. 1978 begann man mit dem Wiederaufbau unter der Leitung der Architekten
Winnetou Kampmann und Ute Weström. Man benannte das Haus nach Martin
Gropius, einem Großonkel von Walter Gropius, der sich für den
Wiederaufbau nachdrücklich eingesetzt hatte.
Nach seiner
behutsamen Restaurierung in den 70-er Jahren ist der Martin-Gropius-Bau
heute eines der berühmtesten und schönsten Ausstellungs- gebäude
in Deutschland. Viele internationale Ausstellungen fanden seitdem dort
einen angemessenen Rahmen. Viele Millionen Besucher haben Ausstellungen
im Martin-Gropius-Bau besucht. 1999/2000 wurde der Martin-Gropius-Bau
erneut mit Mitteln des Bundes umgebaut. Eine Klimaanlage wurde eingebaut.
Der Nordeingang wurde als Haupteingang wieder hergestellt. Die Umbauarbeiten
wurden geleitet von dem Architektenbüro Hilmer & Sattler &
Albrecht.
Besichtigung
des Martin-Gropius-Bau
Der Martin-Gropius-Bau ist ein Baudenkmal von architekturhistorischer
Bedeutung und heute ein Ausstellungshaus mit internationalem Ansehen.
1881 als Kunstgewerbemuseum mit integrierter Unterrichtsanstalt fertiggestellt,
im Krieg schwer beschädigt, den Plänen zum endgültigen
Abriss Ende der sechziger Jahre nur knapp entkommen, erstrahlt er heute
in neuem Glanz und beeindruckt mit seinem harmonischen inneren Einklang
von Raum, Gestaltung, Licht und Farbe.
Seine eigene
Geschichte ist nicht minder abenteuerlich als die seines Umfeldes.
Bei einer Besichtigung interessieren die Architektur und der Schmuck des
Hauses genauso wie das Gelände der Nachbarschaft, das Abgeordnetenhaus,
die Reste der Berliner Mauer, die „Topographie des Terrors“
und der Potsdamer Platz. Beim Gang durch das Haus sind der Lichthof, die
Galerie und einzelne Räume wie der Schliemann-Saal Magnete für
die Besucher.
Die laufenden Ausstellungen können kostenfrei ebenfalls besucht werden.
Termine
Einmal im Monat lädt der Martin-Gropius-Bau Interessierte zu einer
kostenlosen Führung durch das Haus ein. Zusätzlich kann eine
Schulklasse pro Monat ebenfalls kostenlos das Angebot nutzen.
Rundgänge
für Lehrer:
jeweils am letzten Donnerstag des Monats um 17.30 Uhr
Rundgänge für Stadtführer:
jeweils am letzten Mittwoch des Monats um 15.00 Uhr
Rundgänge für öffentliches Publikum:
jeweils am letzten Mittwoch des Monats um 17.00 Uhr
Für
alle Termine ist eine Anmeldung bei der MD infoline der Berliner Museen
erbeten
Dauer: 90
Minuten
Teilnehmer: maximal 20 Personen bzw. Klassenstärke
Treffpunkt: im Foyer am „Treffpunkt Führungen“
Kosten: Die Führung und der Eintritt in die jeweiligen Ausstellungen
ist frei.
Anmeldung
nur bei der MD-infoline der Berliner Museen
Tel +49 (0)30 902 699-444
Fax +49 (0)30 282 6183
E-Mail info@mdberlin.de
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