Der
Alexanderplatz ist der bekannteste Platz Berlins. Der Platz
wurde um 1700 als Viehmarkt genutzt. Später kamen ein Wollmarkt
und ein Exerzierplatz mit hinzu. Seinen heutigen Namen erhielt
der Platz 1805 anlässlich des Besuches von Zar Alexander II.
Vom 19. zum 20. Jahrhundert verlor der "Alex" mehr und mehr
den Charakter eines Handelsplatzes und entwickelte sich mit
der Errichtung eines Fernbahnhofs für die Stadtbahn 1882 zu
einem Verkehrsknotenpunkt.
Der
Platz, der literarische Berühmtheit durch den Roman "Berlin
Alexanderplatz" (1929) von Alfred Döblin erhielt, wurde im Krieg
fast vollständig zerstört. Bei der Neuerbauung des Ost-Berliner
Zentrums 1966–71 erhielt der Platz seine gegenwärtige Gestalt.
Es entstanden der Bau des ehemaligen Centrum-Warenhauses, die
sich anschließenden Alex-Passagen sowie das 123 m hohe Hotel
Park Inn Berlin Alexanderplatz und der den Platz überragende
»Fernsehturm. Auf dem Platz befindet sich die 1969 aufgestellte
Weltzeituhr und der ebenfalls 1969 errichtete Brunnen der Völkerfreundschaft.
Alexanderplatz:
S-Bahn:
S5, S7, S75, S9
U-Bahn: U2, U5, U8
Bus: 100, 148, 200
Link
zum Stadtplan
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Weltzeituhr am Alexenderplatz Berlin

ehemaliges Haus des Lehrers

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